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Dell: Keine Linux-PCs im Direktvertrieb

07.07.2004

Dell hat Stellung zu Berichten genommen, wonach der Hersteller in Europa mit dem Verkauf von Desktop-PCs begonnen habe, die mit dem Linux-Betriebssystem "Linspire" (ehemals Lindows OS) ausgestattet sind. Die in Italien angebotenen Geräte stammen demnach tatsächlich von Dell, werden jedoch nicht vom Hersteller selbst, sondern vom Reseller Questar konfiguriert.

Questar bietet den Business Desktop "Optiplex 170L" mit 2,4-Gigahertz-CPU, Linspire 4.5 und dem quelloffenen Büropaket Openoffice für rund 560 Euro an. Den Händlern stehe es frei, eigene Konfigurationen anzubieten, sagte Dell-Sprecher Jeremy Bolen. Im Direktvertrieb biete der Hersteller keine Linux-Installation an. Der Eindruck, es handle sich um ein von Dell geschnürtes Paket, sei vermutlich aufgrund einer von Questar missverständlich formulierten Pressemitteilung entstanden. Im Fall der Linux-Konfiguration gewähre Dell die übliche Garantie auf die Hardware. In Sachen Software-Support müssten sich die Kunden jedoch an Questar wenden. (lex)