10 Thesen

Das "Schland" der Ingenieure muss ein Social Business werden

14.05.2013
Anzeige  Deutschland, das Land der Ingenieure und Erfinder, muss ein Social Business werden, meint Stefan Pfeiffer von der IBM.
Stefan Pfeiffer ist bei "Big Blue" für die Vermarktung des Themas Social Business in Europa zuständig.
Stefan Pfeiffer ist bei "Big Blue" für die Vermarktung des Themas Social Business in Europa zuständig.
Foto: Stefan Pfeiffer

Nur so werde sich Deutschland im globalen Wettbewerb behaupten können. Wir lebten von unserem Knowhow, davon, dass wir hochkomplexe Lösungen und Produkte entwickeln. Und wir müssten das schneller und besser tun als diejenigen, die dann unsere Autos, Solartechnologie oder Maschinen kopieren, schreibt Pfeiffer bei ibmexperts.computerwoche.de.

Um vorne zu bleiben, müssten wir die Innovationskraft unserer Unternehmen durch offenen Ideenaustausch und transparente Diskussion fördern. Dazu brauche es nicht nur die Technologien. Es brauche vor allem auch die Erkenntnis und Geisteshaltung des Managements. Es sei eine Frage der Unternehmens- und Führungskultur, den Mitarbeiter nicht mehr nur als Kostenfaktor zu sehen. Er sei vielmehr und vor allem ein Produktivitätsfaktor, ein Knowhow- und Innovationsträger. Und es sei unsere Aufgabe, auf unsere Mitarbeiter zu setzen, sie mit den neuen Arbeitsweisen und Technologien, deren Risiken, vor allem aber deren Chancen vertraut zu machen.

Die deutschen Unternehmen, so Pfeiffer weiter, profitierten in hohem Maße von gut qualifizierten Mitarbeitern und von deren Innovationskraft. Es gelte solche Mitarbeiter zu finden, für das Unternehmen zu gewinnen, sie aus- und laufend weiterzubilden, sie zu motivieren, den kreativen, offenen Austausch zwischen ihnen zu fördern, ihr Wissen "einzufangen" und zu dokumentieren.

Das sei übrigens keine Frage des Alters: Gerade die älteren Mitarbeiter sind oft die Knowhow-Träger und Experten. Sie werden in einer älter werdenden Bevölkerung immer wichtiger. Gerade auch sie müsse man an das heranführen, was man unter einem Social Business verstehe. Das erfordere Zeit, Geduld, Aus- und Weiterbildung ebenso wie Offenheit, Managementunterstützung und eine Vertrauenskultur im Unternehmen. Letzteres mag etwas in Zeiten ständiger Kosteneinsparungen und oft damit verbundenen Personalabbaus verloren gegangen sein. Es erfordere auch, dass Gewerkschaften und Betriebsräte sich innovativ mit dem Thema Social Business auseinandersetzten, sich nicht auf E-Mail-Verbote fokussieren und so die Grabenkämpfe von gestern führten.

Pfeiffer hat dazu zehn Thesen aufgestellt, die Sie im vollständigen Beitrag bei ibmexperts.computerwoche.de nachlesen können. Dort können Sie auch Experten der IBM Fragen zu aktuellen Themen wie Cloud Computing, Big Data & Analytics, digitale Geschäftstransformation und ganz neu auch Social Business stellen.