VGSD-Vortragsreihe

Das Ende der Scheinselbständigkeit?

Susanne Köppler ist freie Autorin in München.
Der Verband der Gründer und Selbständigen e.V. (VGSD) konnte Anfang Juli das 1000ste Vereinsmitglied für sich gewinnen. Mit diesem Wachstum übertrifft der Verein seine selbst gesteckten Ziele und hat die Mitgliederzahl innerhalb von neun Monaten verdoppelt.

Vortrags-Roadshow zum Thema Scheinselbständigkeit

Beim Thema Scheinselbständigkeit ist Aufklärung einer der wichtigsten Schritte. Daher veranstaltet der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V. (VGSD) eine Vortrags-Roadshow, in der Christa Weidner, eine von drei Sprechern der Arbeitsgruppe Scheinselbständigkeit des VGSD, Aufklärung zum Thema Scheinselbständigkeit und den Tätigkeitsebereichen des VGSD betreibt.

Der erste Vortrag von Christa Weidner am 23. Juli in München war auf den letzten Platz ausgebucht.
Der erste Vortrag von Christa Weidner am 23. Juli in München war auf den letzten Platz ausgebucht.
Foto: razihusin - shutterstock.com

Unter der Überschrift "Das Ende der Scheinselbständigkeit" fand der erste Vortrag am 23. Juli in München statt. Dieses Jahr sind der VGSD und Christa Weidner noch in fünf weiteren Städten zu Gast:

Am 14. August 2015 um 18:00 Uhr im betahaus in Hamburg

Am 17 September 2015 um 18:00 Uhr im Coworking Cologne in Köln

Am 08. Oktober 2015 um 18:00 Uhr im Coworking 0711 in Stuttgart

Am 05. November 2015 um 18:00 Uhr in Der Zentrale Coworking in Frankfurt am Main

Am 03. Dezember 2015 um 18:00 Uhr im Supermarkt Coworking Space in Berlin

Die Anmeldung ist für Vereinsmitglieder kostenlos, für Communitymitglieder liegt der Beitrag bei 10,00 Euro. Alle Termine sind auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht und können dort auch gebucht werden.

Scheinselbständigkeit lässt VGSD wachsen

Seit Anfang Juli hat der Verein mehr als 1000 Mitglieder. Das Wachstum lässt sich auf die Aktivitäten des Verbandes zum Thema Scheinselbständigkeit zurückführen. Ende Mai ging die Kampagnenwebseite mit einer Petition zur Rechtssicherheit für Selbständige unter dem Titel "Stoppt die Hexenjagd auf Selbständige und Ihre Auftraggeber" an den Start.

Christa Weidner ist Sprecherin der Arbeitsgruppe Scheinselbständigkeit des VGSD, selbständige IT-Beraterin, Buchautorin, Trainerin und Vortragsrednerin.
Christa Weidner ist Sprecherin der Arbeitsgruppe Scheinselbständigkeit des VGSD, selbständige IT-Beraterin, Buchautorin, Trainerin und Vortragsrednerin.
Foto: Christa Weidner

Dank intensiver Social Media-Unterstützung und der guten Vernetzung unter den Selbstständigen wurde die Petition am ersten Tage bereits 1500 mal unterzeichnet. Mit einem so großen Andrang hätte Andreas Lutz, Vorstand des VGDS, bei dem komplexen und erklärungsbedürftigen Thema Scheinselbständigkeit nicht gerechnet. Anfang Juli wurde dank der Unterstützung zahlreicher Verbände und Vermittlungsagenturen die 10.000er-Marke geknackt.

Mehr zum Thema Scheinselbständigkeit

Einen ausführlichen Überblick zum Thema Scheinselbständigkeit bietet der Beitrag von Christa Weidner mit dem Titel "Scheinselbständigkeit unerwünscht? Schreckgespenst Scheinselbständigkeit".

 

OSB

geht sowohl mit einem als auch mit zwei "st" :-)

Wolf Szameit

Nur fürs Protokoll: Der Titel der Vortragsreihe lautet "Das Ende der Selbstständigkeit?". Es geht also um Selbstständigkeit ohne Schein, dafür mit zwei "st". ;-))

gruendercoaches

Frau Nahles versucht was zu regulieren was nicht zu regulieren ist. Selbst der Bundestag beschäftigt Freiberufler die dann wohl Scheinselbstständig sind ;-) Des Weiteren hat es die Regierung zum drittenmal seit 1970 geschaft das der Gründungssaldo negativ war. Wir haben 2014 = 38.000 Unternehmen verloren, und 2015 wird es nicht anders. Das eine SPD Regierung mal dafür sorgt das den Großen der Markt bereinigt wird, hätten wir nicht gedacht. .

Olaf Barheine

Mittlerweile wird man als Freiberufler ja schon fast per se als Scheinselbständiger in der öffentlichen Wahrnehmung verdächtigt. Und das, obwohl man nicht im wesentlichen nur für einen Kunden tätig ist, nicht weisungsgebunden ist und nicht jeden Tag beim womöglich auch noch vermittelten Kunden auf der Matte steht. Das ist ganz schlecht fürs Geschäft und schreckt die Kunden ab. Allerdings würde ich viele Freelancer auch nicht selbständig nennen.

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