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Neue Browser-Version verfügbar

Das bietet Google Chrome 2.0

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Googles Browser Chrome 2.0 hat die Beta-Phase verlassen. Er soll deutlich schneller sein als sein Vorgänger - und als die Rivalen im Browser-Rennen. Viel mehr hat er aber nicht zu bieten.

Google hatte seinen Browser Google Chrome 1.0 Ende 2008 veröffentlicht und hat seitdem die Software kontinuierlich verbessert. Nach einer längeren Beta-Phase ist nunmehr Google Chrome 2.0 verfügbar. Wer bereits Google Chrome einsetzt, der muss sich nicht um ein Update kümmern: Der Browser aktualisiert sich selbst auf die neue Version 2.0.172.28. Im Vergleich zu Google Chrome 2.0 Beta hat Google laut eigenen Angaben über 300 Bugs behoben. Außerdem soll die neue Version Javascript um bis zu 30 Prozent schneller als Google Chrome 1.0 verarbeiten. Viel interessanter sind aber die diversen neuen Funktionen, die Google dem Browser aufgrund der häufigsten Wünsche der Anwender hinzufügt.

Die „Neuer Tab“-Ansicht wurde um den neuen Eintrag „Miniaturansichten entfernen" erweitert. Wenn man auf diesen Link klickt, dann erscheint in jedem Website-Thumbnail ein „x“, wodurch es von der Ansicht entfernt werden kann.

Ebenfalls neu: Über F11 kann Google Chrome in den Vollbild-Modus versetzt werden. Dabei werden auch alle Buttons und restlichen Browser-Elemente ausgeblendet, und der Anwender sieht nur die aktuell geöffnete Website. Nach erneutem Drücken von F11 wird der Vollbild-Modus beendet. Richtig sinnvoll ist diese Funktion zum Surfen aber nicht, außer man merkt sich die vielen Hotkeys.

Zusätzlich ist Google Chrome nunmehr in der Lage, Formulare automatisch auszufüllen. Dabei merkt sich der Browser früher in Eingabefeldern getätigte Eingaben. Bahnbrechende Neuerungen und Verbesserungen hat Google Chrome 2.0 damit kaum zu bieten. Unter der Haube will der neue Browser aber mit seiner Geschwindigkeit punkten.

Download: Google Chrome 2.0