Meg Whitman

"Danke, aber wir verkaufen nichts"

Thomas Cloer
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Bei Hewlett-Packard häufen sich angeblich dieser Tage die Angebote von Kaufinteressenten für Sparten wie Autonomy oder EDS.
HP-Chefin Meg Whitman will den Turnaround mit dem kompletten Konzern stemmen.
HP-Chefin Meg Whitman will den Turnaround mit dem kompletten Konzern stemmen.
Foto: HP Deutschland

Diese lehne die HP-Konzernchefin Meg Whitman aber allesamt kategorisch ab, schreibt der für gewöhnlich gut unterrichtete Arik Hessedahl im Fachblog "All Things Digital". Sowieso erhalte Hewlett-Packard regelmäßig derartige Offerten, heißt es weiter. In den letzten Wochen sei deren Zahl allerdings gestiegen, berichtete zuvor Dow Jones unter Berufung auf Insider.

Dafür gebe es zwei Gründe: Zum einen die mittlerweile bestätigten Gerüchte über eine mögliche Reprivatisierung des PC-Rivalen Dell, zum anderen eine Formulierung in der jüngsten 10K-Pflichtveröffentlichung von HP bei der US-Börsenaufsicht SEC. Dort findet sich die Formulierung, das Unternehmen evaluiere "eine mögliche Trennung von Aktiva und Geschäftsfeldern, die uns nicht mehr bei der Erreichung unserer Ziele helfen".

Der Satz sei auf Druck von Konzernjuristen in das SEC-Filing aufgenommen worden, spiegele aber nicht die Meinung von CEO Whitman wieder, heißt es weiter. Die habe in der Vergangenheit mehrfach ausdrücklich betont, dass sie HP als Ganzes erhalten möchte. Ihr Turnaround-Plan sehe vor, dass jede bedeutsame Sparte von HP auch Teil des Konzerns bleibe.

Zumindest an der Börse kamen die diversen Gerüchte gut an - die Aktien von HP stiegen gestern um gut vier Prozent auf 17,21 Dollar.

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