CeBIT

Coremedia-CMS knüpft soziale Kontakte

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Hamburger Content-Management-Spezialist Coremedia bringt zur CeBIT einen "Social Application Connector" für sein CMS heraus.

Der Social Application Connector verbindet das Coremedia-CMS direkt mit verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook sowie XING, MySpace, StudiVZ und weitere OpenSocial-basierende Dienste. Unternehmen können damit ihre Inhalte nun nicht mehr nur via Web und den mobilen Kanal, sondern auch über Social Networks verbreiten - auf Wunsch sogar ausgewählt und priorisiert in Abhängigkeit des jeweiligen individuellen Profils.

Zum Einsatz kommen wird der Social Application Connector künftig beispielsweise beim offiziellen Webportal der Stadt Hamburg, hamburg.de, das auf diesem Wege aktuelle Nachrichten oder Services viral verteilen möchte. Über die "Social Software Extensions" der Coremedia-Lösung verbindet die Site bereits seit August 2008 Einwohner, Besucher und Unternehmen miteinander.

"'Märkte sind Gespräche' lehrte uns das 'Cluetrain Manifest'. Somit sind soziale Netzwerke unter anderem auch gigantische Marktplätze mit Milliarden von Gesprächen, die Unternehmen und Organisationen fair und intelligent für sich nutzen können", sagt der Coremedia-Chef und -Mitgründer Sören Stamer. Letzendlich gehe es darum, direkter mit Kunden und potenziellen Kunden zu kommunizieren, und zwar in beide Richtungen.

Wer sich den Social Application Connector näher ansehen möchte, findet Coremedia und seine Partner auf der CeBIT in Halle 6 am Stand J42.