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Confignia übernimmt das Application Resource Mapping

13.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-amerikanische Firma Collation Inc. Hat Version 3.0 ihres Produkts "Confignia" vorgestellt, mit dem Administratoren IT-Komponenten und deren Abhängigkeiten untereinander aufzeichnen können. Es erfasst alle für eine Anwendungsumgebung erforderlichen Systeme wie Datenbanken, Switche, Router, Load Balancer sowie Web- und Applikations-Server. Die Software erkennt automatisch Konfigurationen und darin vorgenommene Änderungen und hält die Informationen in jeweils eigenen Datenbanken fest. Das Upgrade wartet nun insbesondere mit Techniken zur verteilten Datenverarbeitung auf: Über den neuen "Domain Manager" und dessen Zugriffs-APIs lassen sich die Informationen zum Application-Mapping zwischen verschiedenen Confignia-Servern austauschen, auch die Anbindung von Dritthersteller-Produkten und Eigenentwicklungen soll auf diesem Weg möglich sein. Über diese Erweiterungen verspricht sich der Hersteller vor allem einen übergreifenden Einsatz seiner Lösung in Großunternehmen.

Confignia läuft auf Solaris-Servern und verwendet Standardprotokolle wie SNMP, Java Management Extension, HTTP und SQL, um Abfragen auf Netzgeräten, Datenbanken und anderen Devices vorzunehmen. Der Preis orientiert sich am Installationsumfang und beginnt bei 100.000 Dollar. (ue)