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Compuware spart sich in die schwarzen Zahlen

09.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Software-Tools für Entwicklung, Testing und Management spezialisierte US-Anbieter Compuware ist im abgeschlossenen vierten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt, nachdem das Unternehmen seine operativen Kosten um 62 Prozent gesenkt hatte. Für das Ende März beendete Vierteljahr wies die in Farmington Hills im US-Bundesstaat Michigan beheimatete Firma einen Nettoprofit von 21,4 Millionen Dollar aus im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 335,9 Millionen Dollar vor Jahresfrist (seinerzeit belasteten Abschreibungen von 388 Millionen Dollar das Ergebnis).

Der Quartalsumsatz sank im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 337,6 Millionen Dollar. Dabei gingen das Lizenzgeschäft um 29 Prozent auf 77,8 Millionen Dollar, die Serviceeinnahmen um 19 Prozent auf 156,7 Millionen Dollar und der Wartungsumsatz um 3,1 Prozent auf 103,1 Millionen Dollar zurück. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr ergibt sich auf Basis von 1,38 Milliarden Dollar Umsatz (minus 21 Prozent gegenüber Vorjahr) ein Nettogewinn von 103 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 245 Millionen Dollar im Vorjahr. Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Peter Karmanos sieht seine Firma unter anderem mit den neuen Produkten "OptimalJ" und "Vantage 8.5" gut aufgestellt, um von einem kommenden Aufschwung zu profitieren. Er kündigte ferner an, Compuware werde eigene Aktien im Wert von 125 Millionen Dollar aufkaufen. (tc)