Compliance ist das größte Risiko

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.

Gesetzliche, branchenspezifische und firmeninterne Vorschriften machen vor allem den international tätigen Unternehmen schwer zu schaffen. Künftig werden die Anforderungen, die sich daraus ergeben, sogar noch zunehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das Beratungsunternehmen Ernst & Young zusammen mit den Marktforschern von Oxford Analytica unternommen hat.

An der kürzlich veröffentlichten Untersuchung beteiligten sich mehr als 70 Analysten unterschiedlicher Ausrichtung aus aller Welt. Sie trägt den Titel "Strategic Business Risk: 2008 "The Top 10 Risks for Global Business".

Finanz- und Energiekrisen unter ferner liefen

An erster Stelle sehen die Analysten die unter dem Fachbegriff "Compliance" zusammengefassten Risiken, die sich aus der wachsenden Zahl von Verordnungen und Bestimmungen ergeben seien sie nun vom Gesetzgeber, der Branchenaufsicht oder den Geschäftspartnern formuliert. Je internationaler ein Unternehmen aufgestellt ist, desto größer ist die Gefahr, dass es unwissentlich eine dieser Regularien verletzt. Finanz- und Energiekrisen, Veränderungen in der Kundenstruktur und -nachfrage oder das Auslassen neuer Business-Chancen folgten erst unter ferner liefen. (qua)