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Compaqs iPaq durchbricht die Zwei-Millionen-Schallmauer

22.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Am heutigen Montag feiert Compaq Computer den Verkauf seines zweimillionsten "iPaq". Vor zwei Jahren brachte der texanische PC-Hersteller seinen Handheld als Antwort auf den Palm heraus. Die Taschencomputer sind mit Microsofts Betriebssystem "Pocket PC" ausgestattet und werden von Compaq vor allem für Geschäftsanwendungen positioniert. Dem Unternehmen zufolge benutzen beispielsweise Feuerwehrleute den Minirechner, um Buschbrände auszumachen, und BMW verkauft ihn in Deutschland als Extrazubehör zu seinem "Z3". Im vergangenen Geschäftsquartal erwirtschaftete Compaq mit dem iPaq insgesamt 160 Millionen Dollar. Das sind 18 Prozent mehr Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Compaqs weltweiter Marktanteil betrug 2001 nach Angaben von Gartner 9,8 Prozent

(Computerwoche online berichtete).

Nach der Fusion von Hewlett-Packard (HP) mit Compaq sollen die HP-Handhelds "Jornada" mit den iPaqs in einer Einheit verschmolzen werden. Ob das kombinierte Unternehmen dann beide Exemplare oder nur noch eines anbieten wird, ist bislang nicht klar. (ka)