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Compaq verordnet Mitarbeitern eine Woche Zwangsurlaub

29.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Als Reaktion auf die momentane Flaute in der IT-Branche schickt Compaq kommende Woche in den USA 30.000 Angestellte in den Urlaub. Betroffen von der Maßnahme sind alle nicht-essentiellen Bereiche des Unternehmens, darunter etwa der Kundenservice.

Lediglich die rund 3.000 Mitarbeiter im Bundesstaat Kalifornien bleiben von der Anordnung ausgespart, da nach dort geltendem Recht Betriebsferien nicht von den Urlaubstagen abgezogen werden dürfen. Die Arbeitswoche um den Independence Day am vierten Juli nutzen neben Compaq etwa auch Hewlett-Packard, Sun und Adobe, um angesammelte Urlaubstage der Mitarbeiter abzubauen.