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Compaq plant Built-to-order in den USA

21.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Compaq scheint endlich einen Weg gefunden zu haben, Rechner nach dem Prinzip "Built to order" anbieten zu können, wie dies sein Mitbewerber Dell seit Jahren praktiziert. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Industriegrößen und Marktexperten. Der texanische Computerriese soll derzeit mit der Inacom Corp. über einen Deal verhandeln, wonach der IT-Anbieter aus Nebraska künftig einige seiner Fertigungs- und Distributionskapazitäten in den Dienst von Compaq stellen würde. Inacom richtet für seine Kunden bereits Compaq-PCs nach deren Wünschen ein. Beide Unternehmen haben bislang nicht zu den Spekulationen Stellung genommen.

Vor kurzem sagte Compaq-Chef Michael Capellas jedoch, daß die Lieferkette des Unternehmens nicht zufriedenstellend funktioniere. In Europa hatte der Hardwarehersteller unlängst die Einführung eines Direktvertriebsmodells bekanntgegeben (CW Infonet berichtete).