Xing-Gruppe CW-Leser

"Cloud ist mehr als nur ein Hype"

Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
In der Xing-Gruppe "CW-Leser" diskutierten IT-Profis über die Berichterstattung zum Thema Cloud Computing.

Warum das Thema Cloud Computing derart polarisiert, dass meist entweder von Hype oder von Paradigmenwechsel gesprochen wird, ist für mich schwer nachvollziehbar", schreibt CW-Leser Christian Kaiser im Xing-Diskussionsforum. Für ihn steckt dahinter nichts anderes als "ein konsequenter nächster Schritt hin zu einer IT, die flexibel auf sich ändernde geschäftliche Anforderungen reagieren kann und dynamische Anpassungen im laufenden Betrieb erlaubt". Er rät dazu, das Cloud-Konzept nicht als Hype abzustempeln, sondern als "Wegmarkierung für die nächsten Jahre" zu betrachten.

Christian Kaiser
Christian Kaiser

In der Xing-Gruppe CW-Leser wollte CW-Redakteur Wolfgang Herrmann von den Teilnehmern unter anderem wissen, ob sich die COMPUTERWOCHE in ihrer Berichterstattung zu sehr auf die potenziellen Vorzüge der Wolken-IT konzentriert und die Risiken zu wenig beleuchtet. Kaiser, der für das Berliner Systemhaus on line Datensysteme arbeitet, gibt darauf eine differenzierte Antwort. Die Aspekte Sicherheit und rechtliche Herausforderungen arbeite die computerwoche gut heraus, aber: "Die derzeitige Lücke zwischen technologischem Anspruch und der Wirklichkeit sowie die Problematik des Vendor Lock-in durch die Verwendung proprietärer Technologien seitens vieler Cloud-Provider sollten in Zukunft noch stärker und kritischer betrachtet werden."

Mario Noack
Mario Noack

Ähnlich argumentiert CW-Leser Mario Noack vom Softwarehersteller ZiWu-Soft EDV Systeme: "Ich finde die Fragestellung interessant, da ich den Hype um Cloud Computing auch nicht immer nachvollziehen konnte." An den bereits verfügbaren Cloud-Services wie denen von Microsoft missfällt ihm grundsätzlich, dass jeder Provider "mit eigenen APIs, eigenen Konzepten und eigenen Servern" operiere. Noack: "Ich mache mich hier sehr stark von einem Anbieter abhängig. Für mich als Bestandskunden wird das dann bedeuten, dass ein Wechsel des Anbieters quasi unmöglich wird. Ich muss mich dem System vollständig fügen und ihm auch vollständig vertrauen." (wh)

Hier finden Sie die ganze Diskussion.

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