In Nordamerika

Cisco ordnet Betriebsferien an

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Cisco reagiert auf die sinkenden IT-Investitionen und schließt seine Büros in den USA und Kanada vom 29. Dezember bis zum 2. Januar.

Außerdem wurden alle Mitarbeiter aufgefordert, möglichst vom 22. bis 24. Dezember oder vor Ende des Fiskalquartals im Januar weiteren Urlaub zu nehmen, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ein internes Cisco-Memo berichtet. Cisco habe außerdem geplante Weihnachts- und Silverster-Parties abgeblasen.

Die Betriebsferien sind nach Angaben des Konzernsprechers Terry Alberstein die ersten seit mindestens zehn Jahren. Technische Zentren für ausgewählte Kunden bleiben allerdings geöffnet, Bestellungen und andere Services bleiben ebenfalls möglich. Die Mitarbeiter werden für die freien Tage bezahlt. Cisco kann so eine Verbindlichkeit in seiner Bilanz zu einer Barausgabe machen.

Cisco hatte Anfang des Monats stagnierende Quartalseinnahmen bekanntgegeben und angekündigt, es rechne für das laufende Vierteljahr mit einem Umsatzrückgang von fünf bis zehn Prozent. Das Unternehmen will außerdem seine Ausgaben stutzen und so im Fiskaljahr 2009 eine Milliarde Dollar sparen. Dazu wurden unter anderem ein Einstellungsstopp verhängt, die Reisekosten gedeckelt und verschiedene Expansionsprojekte gestoppt. Außerdem hat Cisco eine Reihe geplanter Konferenzen abgesagt, darunter seine jährliche Vertriebsveranstaltung.