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Cisco, EMC und Oracle bieten E-Commerce-Hilfestellung

04.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Cisco Systems, EMC und Oracle treten drei echte Schwergewichte an, um interessierten Unternehmen den Weg in den E-Commerce zu ebnen - nicht ganz uneigennützig, versteht sich. Die drei Companies richten im kalifornischen Redwood Shores (dem Firmensitz von Oracle) ein gemeinsames Entwicklungszentrum ein. Dort sollen "Blaupausen" technischer Konfigurationen entstehen, die Produkte aller drei Partner zu sinnvollen Best-Practice-Lösungen zusammenfassen.

Mit der "Resilient Ecostructure" liegt ein erster solcher Entwurf bereits vor. Er kombiniert laut "Computergram" Oracles "Parallel Server", "8i"-Datenbank und Application Server mit "Symmetrix"-Speichersystemen und Management-Software ("TimeFinder", "PowerPath") von EMC. Cisco steuert neben seinen "7000"er-Routern und "Catalyst"-Switches seine "ISO"-Hard- und Software für das Load-Balancing von Servern, seine Cache-Engine, das Intrusion-Detection-System "IDS", das "Dynamic Feedback Protocol" sowie Technik für virtuelle private Netze (VLANs) bei. Der Ansatz ist ansonsten unabhängig von der verwendeten Hardware und sieht wahlweise Sparc-Maschinen von Sun Microsystems oder Intel-basierte Systeme vor. Weitere Blueprint-Vorschläge, die Kunden der Troika aufwendige Design- und Integrationsarbeit ersparen

sollen, sollen in Kürze folgen.