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CeBIT: WWF kooperiert mit Fujitsu Siemens

14.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf der diesjährigen CeBIT findet sogar das Thema Umweltschutz ein Forum. So hat der World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland eine Kooperation mit Fujitsu Siemens bekannt gegeben. Gemeinsames Ziel ist es, die Folgen der steigenden Computerproduktion für Mensch und Natur stärker ins Blickfeld zu rücken und Alternativen für eine umweltverträgliche Produktion und Wiederverwertung aufzuzeigen.

Die Zusammenarbeit kam zustande, als der WWF neue Computer für seine Mitarbeiter benötigte. Dabei war die Umweltverträglichkeit der Arbeitsplatzrechner ein wichtiges Beschaffungskriterium für die Umweltstiftung. Der WWF entschied sich für Geräte der "Green-PC"-Serie von Fujitsu Siemens Computers. Sie erfüllen die Anforderungen des "Blauen Engel", dem Ökosiegel des Umweltbundesamtes, wonach die Rechner mit möglichst geringem Energieverbrauch betrieben werden können, besonders leise sein müssen und recycling-gerecht konstruiert sind. Außerdem werden die Hauptplatinen der Geräte im bleifreien Lötverfahren bestückt. Der Bleianteil der bestückten Platine konnte so von 12 auf 3 Gramm reduziert werden. Die Gehäuse enthalten keine bromierten Flammschutzmittel. Viele dieser Substanzen gelten als hormonell wirksame Schadstoffe, die sich in der Umwelt anreichern können. Auch bei der Leiterplatte des Mainboards wird auf bromierte Flammschutzmittel verzichtet.

Fujitsu Siemens Computers unterhält zudem seit 1988 ein eigenes Recyclingcenter in Paderborn. Auch finanziell profitiert der WWF von der Kooperation: Fujitsu Siemens erklärte sich bereit, die gewünschten Rechner zu sponsern. (rg)