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CeBIT: Siemens bringt GPRS-Handy mit Java für Spaß und Spiel

14.03.2002

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Siemens hat wie erwartet auf der CeBIT sein erstes Java-basiertes Mobiltelefon mit GPRS (General Packet Radio Service) im mittleren Preissegment vorgestellt, das im Juni 2002 auf den Markt kommen soll. Mit dem "M50", dessen genauer Preis noch nicht genannt wurde, zielt der Münchner Elektronikkonzern auf Anwender mit "unterhaltungs- und trendorientiertem Lebensstil".

Durch die Java-Funktionalität des Geräts können die Benutzer Spiele und Anwendungen wie Office-Programme auf ihr Handy laden und untereinander austauschen. Auf einer speziellen Website hält Siemens Spiele, Klingeltöne, Display-Logos und Java-Anwendungen wie "Events Finder" und "Friends Finder" zum Download bereit. Während der Events Finder bei der Suche nach interessanten Veranstaltungen hilft, können die Anwender über den Friends Finder herausfinden, welche ihrer Freunde sich gerade in ihrer Nähe aufhalten.

Zu den weiteren Features gehören ein Wap-Browser 1.2.1, EMS (Enhanced Messaging Service) sowie eine neue Funktion namens "Calling Images". Hierbei wird das Bild des jeweiligen Anrufers, das zuvor natürlich abgespeichert werden muss, im 101 x 64 Pixel messenden Schwarzweiß-Display als Bitmap angezeigt.

Das M50 ist in den Farbvarianten "Chromium Orange" mit bernsteinfarbenem Display und in "Chromium Blue" mit ozeanblauer Anzeigenbeleuchtung erhältlich. Für die Vorder- und Rückseite gibt es die mittlerweile branchenüblichen austauschbaren Schalen für ein "individuelles" Design. Das rund 97 Gramm leichte Siemens-Handy erlaubt eine Standby-Zeit von bis zu 260 Stunden und eine Gesprächszeit von sechs Stunden. (ka)