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CeBIT: Personal-Software-Spezialist P&I integriert Zeiterfassung

11.03.2005

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Die P&I Personal & Informatik AG aus Wiesbaden hat die Lösung "Loga" um eine Komponente für die Zeiterfassung erweitert. "Loga Time" gestattet es Anwendern, den Personaleinsetz zu planen, Arbeitszeiten zu erfassen und Zeitkonten zu verwalten. Damit lassen sich mit der Personalwirtschaftslösung nun beispielsweise die für Projekte geleisteten Arbeitszeiten abrechnen. Ein solches Verfahren hat P&I zum Beispiel für die Bertelsmann Stiftung implementiert.

Zu den Trends in Personalwirtschaft zählt laut CEO Vasilios Triadis die Ablösung älterer Lohnabrechnungssysteme, die prozessorientierte Sichtweise der Anwender sowie das Outsourcing von personalbezogenen Prozessen. Hätten Kunden früher vor allem darauf geschaut, einzelne Module für spezifische Aufgaben (Bewerbungs-Management, Lohnabrechnung) zu erwerben, würden sie nun stärker in Prozessen denken. So hätten Firmen Interesse daran, aus einer Bedarfsermittlung Ausschreibungsprofile für Stellengebote zu erzeugen, diese Gebote in Online-Stellenbörsen einzustellen und aus den Bewerbungsvorgängen Daten in die Personaldatei zu übernehmen.

Die Prozesse erstreckten sich dabei auch über verschiedene HR-Produkte. So würden Kunden von P&I zum Beispiel zwar Peoplesofts "Human Capital Management" einsetzen, als Payrole (Lohnabrechnungssystem) jedoch Loga nutzen. Hierzu hat der Hersteller eine Web-Services-Schnittstelle geschrieben, die das Konkurrenzprodukt des mittlerweile zu Oracle gehörenden Anbieters ankoppelt. Über solche Szenarien möchte sich das Softwarehaus künftig auch in SAP-Systeme einklinken, und zwar über "Netweaver". Die meisten hiesigen P&I-Anwender nutzen R/3 als ERP-Umgebung, die Anbindung erfolgt jedoch noch nicht über Web-Services. (fn)