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CeBIT: ATI bringt Grafikfunktionen in Chipsätze

14.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - ATI hat auf der CeBIT fünf Mainboard-Chipsätze mit integrierten Grafikfunktionen vorgestellt. Die Bauteile sind zu allen gängigen CPUs einschließlich Intels Pentium 4 und AMDs Athlon-Versionen kompatibel, verspricht der Grafikkartenhersteller. Die neuen Chipsätze basieren auf der Technik der "Radeon-7000"- und "Radeon-VE"-Grafikprozessoren und gliedern sich unter der Dachbezeichnung "Radeon IGP" in ATIs Produktpalette ein.

Durch die Integration der Grafikfunktionen in den Chipsatz sollen sich die Produktionskosten vor allem für Consumer-PCs und Low-End-Notebooks erheblich senken lassen. Bereits im Jahr 2006 werden 60 bis 70 Prozent aller Grafikprozessoren in integrierten Chipsätzen verbaut, glaubt Marketingdirektor Rajesh Shakkarwar. In den vergangenen zwei Jahren war ATI allerdings nur wenig erfolgreich im Chipsatzmarkt. So hatte der Hersteller im Februar 2000 den Halbleiter-Entwickler ArtX übernommen und auf der damaligen CeBIT eine Hauptplatine vorgestellt. Diese ging jedoch nie in Serie. (lex)