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CE Consumer hofft auf ein baldiges Ende der Chip-Krise

13.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Münchner Chiphändler CE Consumer Electronic AG schrieb im ersten Halbjahr 2003 erneut rote Zahlen, konnte jedoch seinen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,3 Millionen auf 2,9 Millionen Euro reduzieren. Der Chipbroker profitierte dabei nach eigenen Angaben von Kostensenkungen. So seien die Aufwendungen für Vertrieb und Verwaltung um mehr als 18 Prozent zurückgegangen, hieß es. Wegen des anhaltenden Preisdrucks und negativen Währungseffekten brach gleichzeitig auch der Umsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 138 Millionen Euro ein. Das Unternehmen sieht jedoch Hinweise darauf, dass die "längste Krise in der Halbleiterbranche bald zu Ende gehen könnte". So stimmten neben den anziehenden Chippreisen vor allem die erhöhte Nachfrage nach PCs und Breitband-Anschlüssen CE Consumer zuversichtlich. Das Münchner Unternehmen geht

daher weiterhin davon aus, im Gesamtjahr operativ (EBITDA) schwarze Zahlen zu schreiben. (mb)