Tätigkeitsbericht

Bundesnetzagentur sieht Fortschritte bei Breitbandversorgung

16.12.2013
Der Ausbau der Breitbandversorgung mit Internet in Deutschland kommt nach Einschätzung der Bundesnetzagentur gut voran.

Bis Mitte 2013 sei die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland auf 28,4 Millionen gestiegen, sagte der Präsident der Wettbewerbsbehörde Jochen Homann am Montag bei der Präsentation des "Tätigkeitsberichts Telekommunikation 2012/2013" in Bonn. Damit verfügten rund 70 Prozent der Haushalte über einen "schnellen" Internetanschluss. Als Breitbandzugang definiert die Netzagentur dabei allerdings bereits Anschlüsse mit Download-Geschwindigkeiten von mindestens einem Megabit je Sekunde.

Dummerweise definiert die BNetzA "Breitband" immer noch als 1 Mbps Downlink-Geschwindigkeit.
Dummerweise definiert die BNetzA "Breitband" immer noch als 1 Mbps Downlink-Geschwindigkeit.
Foto: Bundesnetzagentur

Die Internetversorgung in Deutschland sei damit im EU-Vergleich überdurchschnittlich, betonte Homann. Besser schnitten in der EU nur die Niederlande, Dänemark und Frankreich ab. "Besonders erfreulich ist, dass sich auch im ländlichen Raum die Versorgung mit Breitbandanschlüssen deutlich verbessert hat", sage der Behördenchef. Auch die Versorgung mit Breitbandanschlüssen, die Datenübertragungsraten von 50 Megabit je Sekunde und mehr erlauben, sei seit 2010 um rund 40 Prozent gestiegen. Heute könnten gut 58 Prozent der Haushalte derartige Anschlüsse nutzen. (dpa/tc)