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Bundesbürger sehen geplanten Behörden-Notruf skeptisch

21.12.2006
Die meisten Bundesbürger sehen den geplanten bundesweit einheitlichen "Behörden-Notruf" einer Umfrage zufolge skeptisch.

Knapp zwei Drittel glauben, dass sich das Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung nicht verbessert, ergab eine Befragung des Instituts Forsa im Auftrag des Nachrichtensenders "n-tv". Nur 32 Prozent gingen davon aus, dass es weniger Ärger mit Behörden geben werde, teilte der Sender am Mittwoch mit. Die Ostdeutschen seien dabei besonders kritisch. Bund, Länder und Kommunen wollen über einen "Behörden-Notruf" beraten. Im Gespräch ist die 115 als bundesweite Nummer. Für die Umfrage wurden am 18. Dezember 1009 Menschen befragt. (dpa/tc)