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BSI veröffentlicht Studie zur Sicherheit von RFID-Systemen

17.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Berlin die Studie "Risiken und Chancen des Einsatzes von Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Systemen" vorgestellt. Im Fokus stehen vor allem Sicherheitsaspekte. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) erstellt.

"Ziel der Untersuchung war es, mehr Transparenz hinsichtlich der RFID-Technik herzustellen und damit eine objektive Diskussion in der Öffentlichkeit zu ermöglichen", erklärte Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. Er forderte die Betreiber und Entwickler solcher Systeme auf, bei der Gestaltung von RFID-Anwendungen die IT-Sicherheitsaspekte ernst zu nehmen. Schließlich böten RFID-Systeme enorme wirtschaftliche Chancen, die nicht verspielt werden dürften.

Bereits heute werden RFID-Systeme hierzulande in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Dazu zählen Zutrittskontrollen, Sendungsverfolgung im Logistikbereich, Kennzeichnungen im Einzelhandel, Tierkennzeichnungen sowie in Autoschlüssel integrierte Wegfahrsperren.

Die Studie kann zum Preis von 58 Euro über den Secumedia Verlag bezogen werden (ISBN 3-922746-56-X). Ende Dezember wird das BSI die Studie kostenlos auf seinen Internetseiten veröffentlichen. (rg)