"Stealthy"

Browser-Erweiterung versteckt die IP-Adresse

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
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Die schon länger für Firefox und neuerdings auch für Chrome erhältliche Browser-Erweiterung "Stealthy" maskiert die IP-Adresse eines Internetnutzers.
Stealthy bietet umfangreiche und nützliche Optionen.
Stealthy bietet umfangreiche und nützliche Optionen.

Stealthy leitet den Browser-Traffic bei Aktivierung automatisch über Proxy-Server um. Damit kann man einerseits anonym durch Web surfen, vor allem aber auch einen anderen Standort vortäuschen. Nützlich ist das, wenn bestimmte Inhalten im eigenen Land nicht zugänglich sind - zum Beispiel Musikvideos bei YouTube, bei denen es keine Rechtevereinbarung mit der GEMA gibt - oder nur in einem bestimmten Land zugänglich sind (beispielsweise Pandora oder Hulu).

Die Autoproxy-Erweiterung lässt sich entsprechend dem gewünschten Einsatzszenario konfigurieren. Stealthy greift übrigens technisch in die Proxy-Einstellungen von Firefox oder Chrome ein - wer beim Internetzugang ohnehin schon einen Proxy-Server verwenden muss, kann die Extension deswegen leider nicht nutzen.

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