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Brain nähert sich dem Break-even

28.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Breisacher Softwarehaus Brain International AG senkte im Geschäftsjahr 2001 seinen operativen Verlust deutlich: Im Vergleich zum Vorjahr ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahr von minus 40,8 Millionen auf minus 5,1 Millionen Euro zurück. Mit einem operativen Fehlbetrag von rund 600 000 Euro im vierten Quartal gelang es dem Unternehmen jedoch nicht, wie geplant erstmals wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Immerhin konnte Brain aber den Betriebsverlust von 2,2 Millionen Euro im vorherigen Dreimonatszeitraum reduzieren und den Umsatz von 25,6 Millionen auf rund 31 Millionen Euro steigern.

Mit Einnahmen von voraussichtlich 112,3 Millionen Euro im Gesamtjahr 2001 lag das Unternehmen nur 200 000 Euro unter den anvisierten Vorgaben. Im Vorjahr hatte Brain noch 119 Millionen Euro eingenommen. Bereinigt um nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Bereiche gelang es Brain sogar, mit einem Umsatz von 109,2 Millionen Euro die Einnahmen des Vorjahres (106,3 Millionen Euro) sowie das eigene Ziel von 108,5 Millionen Euro zu übertreffen. Dabei verzeichnete das Softwarehaus nach eigenen Angaben einen Anstieg der Lizenzerlöse im Kerngeschäft um elf Prozent von 22,7 Millionen auf 25,3 Millionen Euro. Außerdem erwirtschafteten die Breisacher im vergangenen Jahr über die Hälfte des gesamten Lizenzumsatzes im Ausland. Im laufenden Geschäftsjahr plant das Unternehmen nun, den Umsatz weiter zu steigern und ein positives operatives Ergebnis zu schreiben.