Online-Speicherdienst

Box mit mehr Umsatz - und mehr Verlust

12.03.2015
Beim Online-Speicherdienst Box steigen mit dem Wachstum des Geschäfts auch die Kosten.

Der Umsatz nahm im vierten Geschäftsquartal, das Ende Januar abgeschlossen wurde, zwar um über 60 Prozent auf 62,64 Millionen Dollar zu. Zugleich weitete sich aber auch der Quartalsverlust im Jahresvergleich von 43,46 auf knapp 53 Millionen Dollar aus.

Aaron Levie, Gründer und CEO von Box
Aaron Levie, Gründer und CEO von Box
Foto: Robert Scoble

Die Aktie der Firma, die erst im Januar an die Börse gegangen war, fiel am Mittwoch nachbörslich um gut 13 Prozent. Auslöser dafür sei allerdings auch gewesen, dass Analysten bei ihren Prognosen des bereinigten Gewinns pro Aktie von der falschen Aktienzahl ausgegangen seien, betonte das Unternehmen. Bei der richtigen Berechnungsgrundlage hätte Box die Vorhersagen übertroffen statt sie klar zu verfehlen.

Box ist ein Pionier unter den Online-Speicherdiensten. Die Firma bekommt aber verstärkte Konkurrenz von Internet-Riesen wie Google, Microsoft oder Amazon, für die Online-Speicherplatz nur eine Dienstleistung ist, um ihre anderen Dienste zu verkaufen. Entsprechend bieten die Konkurrenten den Service günstig oder zum Teil kostenlos an. Box, das primär Unternehmen als Kunden anspricht, entwickelt seinerseits immer mehr Zusatzdienste und positioniert sich als Content-Plattform und Collaboration-Dienstleister in der Cloud. (dpa/tc)