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BMC kauft mit OpenNetwork weiteres Know-how für Identity-Management

24.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit der Übernahme des Herstellers OpenNetwork

Versucht BMC Software, sein Know-how in den Bereichen Web-Access-Management und Single-Sign-On zu verbessern. BMC zahlt 18 Millionen Dollar für das in privat gehaltene Unternehmen. Dafür erhält es unter anderem ein Produkt für Browser-basierende Authentisierung sowie Autorisierungslösungen für die Realisierung von sicheren Zugriffen auf Web-basierende Anwendungen.

Das Flaggschiff von OpenNetwork ist die Universal Identity Platform" (Universal IdP). Diese Lösung nutzt die Datensynchronisation des "Microsoft Identity Integration Server" (MIIS), um rollenbasierte Zugriffe auf eine breite Palette von Unternehmensressourcen zu ermöglichen. Dabei werden auch Systeme wie RACF, AS/400, SAP R/3, Solaris und AIX eingebunden, die derzeit nicht durch MIIS unterstützt werden.

Mit der Übernahme stärkt BMC nach eigener Einschätzung seine Produktpalette im Bereich Identity-Management. Der Hersteller hofft zudem, sich durch die Akquisition neue Geschäftsmöglichkeiten mit mittelständischen Unternehmen zu erschließen.

OpenNetwork hat seine Zentrale in Clearwater im US-Bundesstaat Florida, eine Niederlassung befindet sich in Großbritannien. Etwa 40 Mitarbeiter des Unternehmens sollen übernommen werden und künftig in BMC Softwares Identity Management Business Unit arbeiten.

BMC setzt mit dem Deal seine Expansionsstrategie fort: Nach dem Kauf von Calendra im Januar (Computerwoche.de berichtete) ist dies bereits die zweite Akquistion in diesem Jahr. (ave)