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BMC arbeitet an neuem Transaktions-Manager

13.02.2006
Den Auftakt der Produktlinie bildet der Transaction Analyzer.

Um Probleme im Zusammenspiel von Applikationen und IT-Komponenten schneller erkennen und analysieren zu können, arbeitet BMC an einer Produktlinie, die eine Gesamtansicht (End-to-End) von Transaktionen erlaubt. Derart übergreifende Monitoring-Funktionen sollen dazu beitragen, mögliche Probleme beziehungsweise Engpässe in der IT-Performance bereits im Vorfeld zu erkennen und über rechtzeitige Gegenmaßnahmen Systemausfälle zu verhindern. Mit Hilfe von Drill-down-Mechanismen können Administratoren die Details eines Transaktionszustands samt den beteiligten Komponenten analysieren, um zum Beispiel Lösungen zu entwickeln, die immer dann automatisch greifen, wenn sich kritische Situationen anbahnen.

Als erstes Produkt der neuen Suite kommt der "Transaction Analyzer", der auf BMCs System-Management-Software "Mainview" für Mainframes basiert. Er verfolgt Transaktionen auf z/OS-Plattformen bis in die diversen Subsysteme hinein und korreliert die über eine Aufzeichnung von Antwortzeiten und Sessions gewonnenen Informationen in Echtzeit. Unterstützt werden Cics, IMS und DB2. Im Endausbau entsteht ein als "BMC Transaction Management Application Response Time" bezeichnetes System, das laut Online-Dienst Computerwire die bisherige Patrol-Lösung ablösen soll.

Geplant ist natürlich auch die Integration des Pakets mit anderen System-Management-Produkten des Herstellers, allen voran mit "Atrium", der Confiruration-Management-Datenbank (CMDB). In Richtung Helpdesk soll es die automatische Generierung von Trouble-Tickets unterstützen, ebenso ist ein Zusammenspiel mit den Kapazitätsplanungs- und Provisioning-Werkzeugen vorgesehen. (ue)