BlackBerry

Strategie für 2011

BlackBerry-Server soll in die Cloud

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
RIM plant für dieses Jahr offenbar den Einstieg in Cloud-basierte Dienste. Wie RIM-Vice-President Pete Devenyi gegenüber einem US-Blog mitteilte, soll das Angebot die bisherigen BES-Offerten ergänzen - aber nicht ersetzen.

Neben dem BES Express und dem BlackBerry Enterprise System soll es künftig eine weitere Möglichkeit geben, BlackBerry-Smartphones einzurichten und zu verwalten. Wie RIM-Vice-President Pete Devenyi in einem Interview mit dem Blog AllThingsDigital bekannt gab, will der kanadische Anbieter künftig eine Cloud-basierte Lösung seiner E-Mail-Lösung zur Verfügung stellen. Der neue Ansatz ist Teil der Firmenstrategie für 2011.

Der neue Ansatz soll die bisherigen Lösungen und Partner allerdings nicht obsolet machen. Devenyi stellte klar, das die Cloud-Lösung zumindest anfangs noch nicht so viele Szenarien abdecken wird, wie es etwa der BES kann. "Wir werden keinen Cloud-Dienst starten, der alles abdeckt, jede mögliche Kombination", so Devenyi. "Es wird Mail-Server geben, die wir nicht über den Cloud-Dienst anbinden werden. Außerdem wird es andere Partner geben, die ihre eigenen Mail-Server-Anbieter verbinden möchten und womöglich eigene Dienste anbieten werden."

Einen Zeitplan, wann der neue Dienst für Kunden und Nutzer verfügbar sein soll, wurde bislang allerdings noch nicht bekannt gegeben. Ebenso gibt es keinerlei Informationen zur Preisgestaltung.