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Blackberry-Anbieter RIM steckt weiter in der Patentfalle

21.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Research in Motion (RIM), Hersteller des beliebten E-Mail-Clients "Blackberry", wird seine Probleme mit der Patentverwertungsfirma NTP nicht los. Nachdem sich RIM im März mit NTP auf eine Zahlung von 450 Millionen Dollar verständigt hatte (computerwoche.de berichtete) und die Kuh vom Eis schien, steht nun neuer Ärger ins Haus. Weil NTP das Abkommen vom März nicht anerkennen will und eine Einigung bestreitet, hat RIM jetzt Klage eingereicht. Für den kanadischen Anbieter hat der andauernde Konflikt böse Folgen, weil er sich negativ auf den Aktienkurs auswirkt und das Vertrauen der Anwender stört. RIM gerät darüber hinaus durch vergleichbare Angebote anderer Anbieter wie Microsoft, Visto, Goofd Technology, Intellisync und Seven Networks unter Druck. (pg)