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Beteiligungsgesellschaft Adastra übernimmt Bäurer-Reste

14.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie der Insolvenzverwalter der badischen Softwareschmiede Bäurer AG, Volker Grub, am heutigen Donnerstag bekannt gab, kauft die Münchner Adastra Erste Beteiligung GmbH mit Wirkung zum 1. September 2003 sämtliche Geschäftsanteile der aus dem operativen Geschäft hervorgegangenen Bäurer GmbH. In diesem Zusammenhang werden sich auch die bisherigen drei Bäurer-Vorstände Dietmar Reinhard, Stefan Schulik und Markus Wild als Geschäftsführer an der neuen Gesellschaft beteiligen. Der unter anderem auch an der Nürnberger Suse Linux AG beteiligte Investor übernahm außerdem die nicht insolventen Bäurer-Töchter in Österreich und der Schweiz. Nach dem Verkauf soll die Bäurer AG nun abgewickelt und die Verwertungserlöse verteilt werden, hieß es.

Das Unternehmen setzt damit den dritten und abschließenden Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz, so Grub. So sichere der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen den Fortbestand des Bäurer-Kerngeschäfts rund um die b2 Mittelstandslösungen. Von der damit gewährleisteten Weiterentwicklung und Pflege profitierten dem Insolvenzverwalter zufolge mehr als 1200 Unternehmen aus den Branchen Fertigungsindustrie, Kunststoff und technischer Großhandel. Nach den im vergangenen Jahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen beschäftigt die in Donaueschingen ansässige ERP-Schmiede nur noch rund 210 Mitarbeiter. (mb)