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BenQ verkauft sieben Millionen Handys im ersten Quartal

24.04.2006
Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ hat im ersten Quartal sieben Millionen Handys verkauft. Das entspreche einem Rückgang gegenüber dem Vorquartal, teilte die Gesellschaft am Montag in Taipeh mit.

Vergleichszahlen nannte das Unternehmen nicht. Der Rückgang basiere auf saisonalenGründen sowie der Fokussierung auf profitable Modelle. BenQ hatte im vergangenen Oktober die Handy-Sparte von Siemens übernommen. Die Kosten im Mobilfunkgeschäft seien weiter gedrückt worden und der durchschnittliche Verkaufspreis pro Handy (ASP) sei weiter gestiegen, sagte Finanzchef Eric Yu. Im laufenden Quartal würden die Kosten voraussichtlich steigen, da für die Vermarktung der zwölf neuen Handy-Modelle hohe Marketingkosten anfielen. Yu bekräftigte, dass im Mobilfunkgeschäft im vierten Quartal die Gewinnschwelle erreicht werden soll.

Im ersten Quartal verringerte BenQ den Fehlbetrag gegenüber dem Vorjahr von 6,02 Milliarden auf 4,93 Milliarden taiwanische Dollar (umgerechnet 124 Millionen Euro). Der Umsatz sank von 66,3 Milliarden auf 57,9 Milliarden taiwanische Dollar. (dpa/tc)