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Belgien wird UMTS-Lizenzen versteigern

07.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die belgische Regierung wird die vier UMTS-Lizenzen (Universal Mobile Telecommunication System) des Landes im Rahmen eines Auktionsverfahrens anbieten. Die Versteigerung der Lizenzen der dritten Generation, die für eine Dauer von 20 Jahren vergeben werden, soll voraussichtlich im Dezember dieses Jahres beginnen. Die Regierung rechnet mit Einnahmen zwischen 991 Millionen und 1,49 Milliarden Euro. Zu den möglichen Bewerbern zählt neben den drei belgischen Mobilfunkanbietern Proximus, Mobistar SA und KPN-Orange Belgium NV auch die Telekom-Tochter T-Online. Proximus gehört zu 25 Prozent dem britischen Unternehmen Vodafone und die France Télécom besitzt einen Anteil von 51 Prozent an Mobistar. Außerdem rechnet die belgische Regierung mit einer Teilnahme des holländischen TK-Anbieters Versa Tel Telecom International und

dem Firmenkonsortium aus der spanischen Telefonica und Suez Lyonnaise des Eaux.