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Bei Metabox geht´s drunter und drüber

22.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der angeschlagene Hildesheimer Settop-Boxenanbieter Metabox AG hat gestern nach Börsenschluss angekündigt, eine Investorengruppe werde eine zuvor zugesagte und für die Fortführung der Geschäfte dringend benötigte Barzahlung von einer Million Euro nun doch nicht leisten. Die Gruppe habe die entsprechenden Vereinbarungen, die im Rahmen der letzten Kapitalerhöhung getroffen wurden, gekündigt. Der vorläufige Konkursverwalter von Metabox, Rechtsanwalt Michael Graaff, will dagegen gerichtlich vorgehen. Verhandlungen mit einer weiteren Investorengruppe seien noch nicht abgeschlossen, so das am Neuen Markt notierte Hildesheimer Unternehmen.

Bereits am 20. August hatte die "Aktionärsgemeinschaft Metabox" unter Berufung auf Belegschaftskreise Vorwürfe gegen den Metabox-Vorstand sowie gegen Graaff erhoben und deren Entlassung gefordert, weil die Zahlung der für Anfang August zugesagten Bareinlage ausstand.