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Bei Ericsson "blipt" es

02.03.2001
Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat gestern seinen "Blip" (Bluetooth Local Infotainment Point) angekündigt, einen Verteiler für drahtlose Nahbereichsnetze.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat gestern seinen "Blip", kurz für Bluetooth Local Infotainment Point, vorgestellt. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Basisstation für ein drahtloses Nahbereichsnetz auf Basis der nach dem Dänenkönig Harald Blauzahn benannten Funktechnik. Als mögliche Einsatzbereich kann sich der Hersteller zum Beispiel den Öffentlichen Nahverkehr und lokalisierte Werbung (Übertragung von Gutscheinen auf Handys etc.) vorstellen.

Blips Hardware ist recht simpel. "Es ist ein Standalone-Gerät, dass man auch ans LAN hängen kann", erläutert Ericsson-Manager Peter Lundin. "Es ist so groß wie eine Zigarettenschachtel und hat je 2 MB RAM und Flash-Speicher." Die Reichweite der ersten Hardware ist auf zehn Meter beschränkt, außerdem kann der "Blip C11" immer nur ein Gerät bedienen. Für die Zukunft hat Ericsson aber bereits 100 Meter Reichweite und Multipoint-Zugänge im Visier. Blip soll noch im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen und über - ungenannte - Partner weltweit vertrieben werden. Die Hardware soll weniger als 500 Dollar kosten, das Software-Entwicklungskit gibt es umsonst.