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Bechtle erwartet 2006 stagnierendes Vorsteuerergebnis

29.03.2006
Das IT-Handelsunternehmen Bechtle rechnet im laufenden Geschäftsjahr bei steigenden Umsätzen nur mit einem stagnierenden Vorsteuergewinn.

Die Erlöse würden 2006 voraussichtlich zwischen sechs und zehn Prozent auf 1,25 bis 1,3 Milliarden Euro steigen, teilte das im TecDAX notierte Unternehmen am Mittwoch in Neckarsulm mit. Das erste Quartal 2006 habe gut begonnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei hier mit einer "spürbaren Umsatzsteigerung" zu rechen.

Der Vorsteuergewinn werde sich voraussichtlich aber nur auf Vorjahresniveau bewegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Begründet wurde dies mit einem Investitionsprogramm. So will Bechtle zum Beispiel den Bereich Managed Services (Outsourcingprojekte für mittelständische Unternehmen) umbauen und das Management verstärken. "Nach den zahlreichen Akquisitionen und Neugründungen ist eine Anpassung unserer Führungsstruktur an die entstandene Konzerngröße eine wichtige Voraussetzung für eine weiterhin hohe Effizienz bei der Steuerung des Bechtle-Konzerns", sagte Vorstandschef Ralf Klenk.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Überschuss des Unternehmens von 25,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 29,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Gewinn von 1,38 Euro je Aktie (2004: 1,20). Die übrigen Eckzahlen hatte Bechtle bereits Mitte Februar veröffentlicht. So erhöhte sich der Umsatz 2005 von 1,09 auf 1,18 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBT) kletterte von 37,6 auf 41,2 Millionen Euro. Die Dividende soll um zehn Cent oder 25 Prozent auf 50 Cent je Aktie erhöht werden. (dpa/tc)