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Bearing Point: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

02.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bearing Point, die frühere IT-Beratungssparte von KPMG, hat für ihr drittes Fiskalquartal einen Nettogewinn von 12,4 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Aktie gemeldet, das sind 48 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (23,7 Millionen Dollar oder 15 Cent je Anteilschein). Das aktuelle Ergebnis enthält eine Einmalbelastung von 11,9 Millionen Dollar für den Abbau von drei Prozent der Belegschaft. Ohne diese Abschreibung ergibt sich ein Profit von 13 Cent pro Aktie, einen Cent über der Prognose der von Thomson First Call befragten Analysten.

Den Bruttoumsatz steigerte Bearing Point im Jahresvergleich von 582,3 Millionen Dollar um 41 Prozent auf 821,3 Millionen Dollar. Das Plus resultiert vornehmlich auf einer Reihe von im Verlauf des vergangenen Jahres getätigten Akquisitionen. Für das laufende vierte Quartal erwartet das Unternehmen auf Basis von 800 bis 860 Millionen Dollar Bruttoeinnahmen eine Gewinn von 14 bis 17 Cent je Anteilschein; die Wall Street erwartete 15 Cent pro Aktie. Im Vorjahresquartal hatte Bearing Point 583,2 Millionen Dollar umgesetzt und ebenfalls 15 Cent Proforma-Gewinn ausgewiesen. (tc)