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Bea Systems ermöglicht Java-Entwicklung nicht nur für Weblogic

07.11.2005
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Version 3.0 der Java-Entwicklungsumgebung "Workshop" steht bereit.

Java-Spezialist Bea Systems will künftig bei der Java-Entwicklung weniger orthodox sein und Kunden ein Deployment von Anwendungen auf andere Java-Applikations-Server neben "Weblogic" ermöglichen. So kommt nun mit Version 3.0 von "Workshop" ein Angebot auf den Markt, das sich sowohl für die Arbeit mit Weblogic 9.0 als auch für andere Ablaufumgebungen eignen soll. Hinter dem Produkt steckt die jetzt für den Einsatz mit Bea-Servern angepasste Entwicklungsumgebung "Nitrox" (siehe auch den Blog von Bea-Manager Bill Roth) sowie die bisherige Entwciklungsumgebung "Weblogic Workshop".

Sie stammt vom Anbieter M7, der kürzlich von Bea gekauft wurde und stellt eine Eclipse-basierende Java-Entwicklungsumgebung für Web-Anwendungen dar. Geboten werden unter anderem Funktionen für Debugging und Design unter Nutzung von quelloffenen Komponenten wie "Hibernate" und "Struts". Unterstützt werden ferner die "Java Server Faces" und "Java Server Pages". Das Angebot ist aber bisher nicht mit Weblogic Workshop integriert und soll vor allem signalisieren, dass Bea im Rahmen seiner "Blended-Source"-Strategie künftig auch andere Open-Source-Frameworks und Programmiersprachen unterstützen will. Im Einzelnen besteht das Angebot jetzt aus den Produkten "Bea Workshop Studio 3.0", "Bea Workshop for Struts 3.0", "Bea Workshop for JSF 3.0", "Bea Workshop JSP Editor 3.0" und " Weblogic Workshop 8.1". Ein vereintes Workshop-Produkt soll erst im kommenden Jahr verfügbar werden (siehe auch "Bea sucht Wachstumspfade". (as)