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BEA schreibt rote Zahlen und splittet Aktien

24.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - BEA Systems hat für sein viertes Geschäftsquartal einen Nettoverlust von 13,7 Millionen Dollar ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug das Minus noch 3,9 Millionen Dollar. Der operative Profit jedoch - ohne Berücksichtigung von Akquisitionskosten - vervierfachte sich knapp auf 22,3 Millionen Dollar (Q4 1998: 5,98 Millionen Dollar) oder neun Cent je Aktie und schlug damit die Prognosen der Analysten um sieben Cent. Den Umsatz konnte der Middleware-Spezialist aus San Jose, Kalifornien, mit 149,2 Millionen Dollar deutlich steigern, und zwar um 89 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q4 1998: 82 Millionen Dollar). Für das Plus machte der Hersteller vor allem die gestiegene Nachfrage nach seiner Applikations-Server-Familie "Weblogic" verantwortlich.

Das stark auf Expansion setzende Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 1999 seinen Nettoverlust jedoch auf 19,6 Millionen Dollar reduzieren. Ein Jahr zuvor belief sich das Minus noch auf 51,6 Millionen Dollar. Im abgelaufenen Fiskaljahr steigerte BEA seine Einnahmen gegenüber 1998 um 61 Prozent auf 464,4 Millionen Dollar (289 Millionen Dollar).

Bea kündigte zum 6. April 2000 einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei an. Erst im Dezember 1999 hatte das Unternehmen seine Aktien im gleichen Verhältnis gesplittet.