Auch für Smartphones

BBV konzipiert neues Portal im Joint-Venture

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Um ihr Vertriebsportal zu modernisieren, holen die Bayerischen Beamten Versicherungen (BBV) einen Dienstleister mit ins Boot.
Im Team entwickelt es sich leichter
Im Team entwickelt es sich leichter
Foto: Fotolia, Antrey

Zusammen mit dem in Marzling ansässigen IT-Service-Unternehmen Intelligent Solution Services (IS2) wollen die Bayerischen Beamten Versicherungen (BBV) ein neues Online-Portal für den Vertrieb konzipieren. Es wird serviceorientiert und benutzerfreundlicher sein als die bisherige Lösung, so IS2. Darüber hinaus soll "BBV4all" seinem Namen alle Ehren machen, indem es das gesamte Angebotsspektrum des Versicherungskonzerns abbildet und Leistungen für die unterschiedlichen Anwendergruppen bereitstellt.

Das Projekt ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren kalkuliert. Für die Umsetzung haben der Versicherer und der Dienstleister ein Gemeinschaftsunternehmen ins Leben gerufen, die IS20 GmbH. Eigenen Angaben zufolge wollen die beiden Inhaberorganisationen jeweils vom Branchenwissen des Partners profitieren. Aus diesem Zusammenspiel der Kompetenzen soll sich die Entwicklung von BBV4all ergeben. Offenbar ist auch geplant, die Lösung am Markt anzubieten, denn IS2 verweist auf Erfahrungen im Neugeschäft und der Beratung. Die BBV kann ihr Know-how zu Themen wie Bestandsauskunft sowie Vertriebs- und Maklerunterstützungsprozessen einbringen.

Auf der Basis einer SOA

Das neue Vertriebsportal löst ein seit acht Jahren betriebenes System ab, das laut IS2 sowohl in punkto Design, als auch hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit nicht mehr den aktuellen Standards entspricht. Speziell im Bereich mobiler Endgeräte bestehe Handlungsbedarf; das neue Portal werde auch für Smartphones und Tablet-PCs nutzbar sein.

BBV4all wird auf einer Service-orientierten Architektur (SOA) basieren. Zudem plant IS2, einige standardisierte Module zu integrieren und sein "iService"-Framework zu nutzen.