Drittkundengeschäft wird verkauft

BASF richtet seine IT-Services neu aus

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Die BASF Business Services (vormals BASF IT Services) Holding GmbH will sich in Zukunft ganz auf die internen IT-Services für die BASF-Gruppe fokussieren.

Dazu zählen einer offiziellen Mitteilung zufolge Lösungen in den Bereichen Informationstechnologie, Supply Chain Operations und Geschäftsprozess-Management. Das IT-Service-Portfolio umfasst dabei Beratung, die Entwicklung und den Betrieb von IT-Systemen sowie die Gestaltung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette.

BASF betreibt in Ludwigshafen zwei Rechenzentren mit zusammen rund 3600 Servern.
BASF betreibt in Ludwigshafen zwei Rechenzentren mit zusammen rund 3600 Servern.
Foto: BASF

Im Zuge dieser Neuausrichtung trennt sich der Chemie-Konzern von seinem Drittkundengeschäft im IT-Service-Bereich inklusive der 100-prozentigen Tochter BASF Business Serices Consult mit Sitz in Hamburg. Käufer ist die Tech Mahindra GmbH mit Sitz in Düsseldorf, eine Tochtergesellschaft der indischen Tech Mahindra Limited. Die Transaktion soll im zweiten Quartal des laufenden Jahres abgeschlossen werden. Alle 60 Mitarbeiter der Hambuger BASF-Tochter behielten demnach ihre Arbeitsverträge mit der Gesellschaft. Weitere Einzelheiten des Deals wie zum Beispiel der Kaufpreis wurden nicht bekanntgegeben.

Die finanziellen Auswirkungen für das eigene Geschäft spielten die BASF-Verantwortlichen herunter. Das Drittkundengeschäft habe lediglich ein Volumen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgemacht. Den Umsatz der BASF SE, deren Tochter die BASF Business Services Holding GmbH ist, beziffert der Konzern auf 523,5 Millionen Euro. (dpa/tc)