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Baan back in Black

30.01.2001
"iBaan" soll weiteres Wachstum sichern

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein halbes Jahr früher als geplant hat Invensys Plc., London, mit dem übernommenen Softwarehaus Baan den Breakeven erreicht. Im dritten Quartal (Ende: Dezember 2000) hat Baan 100 Millionen Dollar umgesetzt. Allein mit Lizenzen hat es 32 Millionen Dollar verdient - dreimal so viel wie im vorangegangenen Quartal. Seit der Übernahme durch Invensys hat Baan 162 neue Kunden gewonnen. Maßgeblich für die gute Ertragslage waren allerdings auch die Einsparungen: Um 45 Prozent wurden die operativen Kosten reduziert. "Laurens van der Tang musste harte Entscheidungen treffen", beschreibt Invensys-CEO Allen Yurko gegenüber der COMPUTERWOCHE die Aufgabe des Baan-Chefs in den letzten Wochen. Für das laufende Quartal erwartet Invensys einen Umsatz in der gleichen Höhe wie im dritten Quartal.

Nun soll Baan weiter wachsen. Hierzu bringt das Unternehmen unter der Dachmarke "iBaan" neue Produkte für das E-Business heraus. Dabei handelt es sich unter anderem um eine Portallösung, eine Web-basierte Oberfläche und Selbsthilfe-Lösungen für den Servicebereich.