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AvantGo reduziert Verlust und Belegschaft

25.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die auf Infrastruktur-Software für mobile Anwendungen spezialisierte US-Firma AvantGo hat für ihr abgeschlossenes zweites Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 4,3 Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie ausgewiesen und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen, die ein Minus von 14 Cent je Anteilschein prognostiziert hatten. Im Vorjahresquartal meldete AvantGo einen Fehlbetrag von 13,9 Millionen Dollar. Die Einnahmen der kalifornischen Softwareschmiede gingen im Jahresvergleich von 6,5 auf aktuell 5,3 Millionen Dollar zurück. Bargeldreserven und kurzfristige Anlagen summierten sich zu Ende des Quartals (30. Juni) auf 37,6 Millionen Dollar.

Das Unternehmen will sich künftig verstärkt auf seine Unternehmensanwendungen konzentrieren und die operativen Kosten senken, um im vierten Quartal den Cashflow-Breakeven zu erreichen. Dazu entlässt AvantGo im dritten Quartal 40 Prozent seiner gegenwärtig rund 200-köpfigen Belegschaft. "Wir glauben weiterhin, dass große Unternehmen langfristig mobile Anwendungen in großem Maßstab einführen werden. Unser Geschäft planen wir aber auf Basis einer für das zweite Halbjahr nur geringfügig besseren Marktlage", konzedierte CEO (Chief Executive Officer) Richard Owen. (tc)