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Auch NEC will Rambus-Lizenzen kaufen

14.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Toshiba, Hitachi und Oki Electric Industry will mit NEC nun auch das vierte japanische Unternehmen Lizenzgebühren an Rambus zahlen. Objekte der Begierde sind die patentierten Rambus-Technologien SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access Memory), DDR-SDRAM (Double Data Rate SDRAM) und RDRAM (Rambus DRAM). Die Mehrheit aller DRAM-Chips auf dem Markt verwenden diese Technologien, die teilweise auf Rambus-Patenten basieren, waren jedoch bis vor kurzem kostenfrei. Durch die Zahlung der Lizenzgebühren will NEC nach eigenen Angaben dem Risiko aus dem Weg gehen, bei einem eventuellen Gerichtsverfahren zu unterliegen oder sich Engpässe in der Chipentwicklung einzuhandeln. Gegen den koreanischen Hersteller Hyundai und Micron Technology aus den USA, die Lizenzzahlungen bislang verweigern, hat Rambus inzwischen Klage eingereicht (Computerwoche.de berichtete).