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Atos Origin legt zu

07.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der französische IT-Dienstleister Atos Orgin hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 8,1 Prozent mehr eingenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg von 2,622 Milliarden auf 2,725 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn verbesserte sich um elf Prozent von 165,7 Millionen auf 183,1 Prozent. Das entspricht einer Betriebsmarge von 6,7 Prozent. Sie lag zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres noch bei 6,3 Prozent.

Das Unternehmen, das in den vergangenen Jahren sehr schnell durch zahlreiche Übernahmen gewachsen ist, konnte seine Nettoschulden auf 363 Millionen Euro reduzieren. Erheblichen Anteil daran trägt der Verkauf der Niederlassungen in Schweden und Norwegen an WM Data.

Um Atos Origin gab es in den vergangenen Wochen einige Gerüchte. Zeitungen hatten berichtet, die Telekom-Tochter T-Systems strebe eine Übernahme oder eine enge Kooperation mit dem französischen Haus an, unter anderem, um die vakante Chefposition mit Atos-Origin-CEO Bernard Bourigeaud besetzen zu können. Inzwischen hat die T-Systems einen Nachfolger ihres im April verstorbenen CEOs Konrad Reiss gefunden. Lothar Pauly, bislang Leiter der Siemens-Sparte Communications, wechselt an die Spitze des größten deutschen IT-Dienstleisters. (jha)