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ATI meldet erneut rote Zahlen

06.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kanadische Grafikkartenanbieter ATI Technologies Inc. kämpft mit sinkenden Margen und einem schwachen Europageschäft. Das Unternehmen wies für das vierte Quartal seines abgeschlossenen Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 45,2 Millionen Dollar oder 20 Cent pro Aktie aus. Abzüglich außergewöhnlicher Belastungen betrug der Fehlbetrag 11,5 Millionen Dollar oder fünf Cent pro Aktie und übertraf damit immerhin die Erwartungen der Finanzwelt (laut First Call/Thomson minus neun Cent je Anteilschein). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten die Kanadier allerdings noch einen Profit von 31,3 Millionen Dollar oder 15 Cent pro Aktie gemeldet. Der Umsatz von ATI ging übers Jahrs um 4,8 Prozent auf 290,2 Millionen Dollar zurück.

Finanzchef Dave Orton äußerte allerdings die Hoffnung, dass der Hersteller im traditionell - durch das Weihnachtsgeschäft - starken ersten Quartal ein Wachstum zwischen 25 und 30 Prozent erreichen und in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres wieder in die Gewinnzone zurückkehren könne.