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ASLM rechnet nach Umsatz- und Gewinnanstieg mit anziehenden Aufträgen

13.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der niederländische Spezialmaschinenbauer für die Halbleiterindustrie ASML Holding rechnet nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg im zweiten Quartal für die Monate Juli bis September mit anziehenden Aufträgen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg der Umsatz im Berichtszeitraum auf 763 (Vorjahr: 616) Millionen Euro. Damit übertraf ASML die Analystenprognosen, die von 670 bis 736 Millionen Euro ausgegangen war.

Der Überschuss kletterte von 65 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 112 Millionen Euro. Dies war die obere Spanne der Expertenschätzungen (79 bis 112 Mio Euro). Gleichzeitig stellte ASML nach einem Orderrückgang im zweiten Vierteljahr ein Plus für das dritte Quartal in Aussicht. Im zweiten Jahresviertel war der Auftragseingang von 35 auf 24 neue Systeme und das Auftragsvolumen von 323 Millionen auf 297 Millionen Euro zurückgegangen.

"Nach dem derzeitigen Auftragseingang sind wir zuversichtlich, dass wir im dritten Quartal mehr Systeme verkaufen können als im abgelaufenen zweiten Quartal", sagte ASML-Präsident und Vorstandschef Eric Meurice laut Pressemitteilung. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Konzernchef vor dem Hintergrund der laufenden Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung die Gewinnziele.

Zugleich senkte Meurice jedoch die angepeilte Bruttomarge für das dritte Quartal von 36 bis 38 Prozent auf nunmehr 35 bis 37 Prozent. Zudem geht der Vorstandschef von niedrigeren Verkaufspreisen aus. Der durchschnittliche Preis werde von 13,3 Millionen Euro im zweiten Quartal auf vermutlich 11,8 Millionen Euro im dritten Quartal sinken. (dpa/tc)