eAkte/DMS

Arzneizulassungen ohne Medienbrüche

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Ein Dokumenten-Management-System mit integrierter Vorgangsbearbeitung soll helfen, die Prozesse zu beschleunigen.
Das Paul-Ehrlich-Institut testet Impfstoffe.
Das Paul-Ehrlich-Institut testet Impfstoffe.
Foto: TommyS/Pixelio.de

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland haben eine Entscheidung in Sachen Dokumenten-Management-System mit Vorgangsbearbeitung getroffen. Das System war EU-weit ausgeschrieben; es soll die Basis für Zulassungs- und allgemeinen Verwaltungsprozesse bilden.

Den Zuschlag erhielt die "eGov-Suite" von Fabasoft. Wie der österreichischen Softwareanbieter mitteilt, wollen die beiden Bundesinstitute mit der Lösung die weitgehend medienbruchfreie Bearbeitung einer steigenden Anzahl von Zulassungsverfahren unterstützen. Es sei geplant, zunächst alle neuen europäischen Zulassungsanträge darüber abzuwickeln und die vorhandenen Fachanwendungen zu integrieren, um den Zugriff auf die relevanten Daten sicherzustellen.

Das Projekt ist Teil der IT-Gesamtstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Thema "eAkte/DMS". Ein Rahmenvertrag für mehr als 4000 Benutzer soll es weiteren Geschäftsbereichen des BMG ermöglichen, die Lösung für eigene Zwecke abzurufen.