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Articon-Integralis will 2003 wieder schwarze Zahlen schreiben

08.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britisch-deutsche Sicherheitsspezialist Articon-Integralis AG erwirtschaftete im zweiten Quartal 2002 einen Umsatz von 51,3 Millionen Euro nach 53,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen steigerte dabei die Serviceeinnahmen um 31 Prozent auf 21,9 Millionen Euro. Der Produktumsatz blieb dagegen mit 29,4 Millionen um 20 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Der Nettoverlust kletterte im Jahresvergleich von 2,4 Millionen Euro oder 24 Cent pro Aktie auf 5,7 Millionen Euro beziehungsweise 55 Cent je Anteil. Dabei belasteten Aufwendungen in Höhe von 2,9 Millionen Euro das Ergebnis, 1,1 Millionen Euro davon waren Abschreibungen auf den Firmenwert. Die liquiden Mittel bezifferte Articon-Integralis zum 30. Juni mit 22 Millionen Euro, das sind 6,2 Millionen Euro mehr als zum Ende des ersten Quartals.

CEO Mark Silver kündigte an, sein Unternehmen werde den Restrukturierungskurs fortsetzen und weiter schwächere Leistungsbereiche auf Erfolg trimmen. In diesem Zusammenhang erwartet Articon-Integralis außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 2,2 Millionen Euro, von denen ein Großteil in der zweiten Jahreshälfte wirksam werde. Außerdem sollen Produkte und Services der verschiedenen Sparten künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Aufgrund dieser Maßnahmen ist Silver zuversichtlich, ab dem kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. (mb)