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Articon-Integralis erleidet deutlichen Ergebnisrückgang

08.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britisch-deutsche IT-Sicherheitsspezialist Articon-Integralis verbuchte im ersten Quartal 2002 einen deutlichen Ergebnisrückgang: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,7 Millionen auf 400 000 Euro. Unter dem Strich weist das Unternehmen einen Nettoverlust von 2,2 Millionen Euro aus verglichen mit einem leichten Plus von 300 000 Euro im Vorjahr. Im Vergleich zum vorangegangenen vierten Quartal, wo ein Fehlbetrag von sechs Millionen Euro angefallen war (Computerwoche online berichtete), konnte Articon-Integralis das Defizit aber deutlich reduzieren. Im aktuellen Ergebnis enthalten sind Abschreibungen in Höhe von 2,6 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro davon entfielen auf Wertberichtigungen.

Der Umsatz ging von 55,6 Millionen auf 53,5 Millionen Euro zurück. Nach Unternehmensangaben entwickelte sich dabei die Service-Sparte mit 36 Prozent der Gesamteinnahmen zum umsatzstärksten Bereich. Das Segment selbst erzielte ein Umsatzwachstum von 28 Prozent auf 19,3 Millionen Euro, 13,6 Millionen davon erlöste der Sicherheitsanbieter mit technischen Support-Verträgen. CEO Ian Calcutt zeigte sich zumindest mit der Höhe der Einnahmen zufrieden und bekräftigte die frühere Prognose von einer gleichbleibenden Umsatzentwicklung bis zum vierten Quartal. Ende März verfügte Articon-Integralis über liquide Mittel in Höhe von 16,8 Millionen Euro. (mb)